11/2014
Dies ist eine Publikation unseres Partnerunternehmens "GC FINANZ GMBH"

"Viele deutsche Sparer werden weiteres
Vermögen verlieren!"


Sehr verehrte Damen,
sehr geehrte Herren,

alle Experten sind sich weitgehend einig, dass das heutige Weltwährungssystem aufgrund der hohen Schuldenlast in der jetzigen Form langfristig nicht mehr aufrechterhalten werden kann.

Rückschau: Das britische Pfund war jahrhundertelang weltweit als stabile Leitwährung akzeptiert. Seit aber am 1. Juli 1944 durch die 44 alliierten Nationen im Bretton Woods das neue Weltwährungssystem beschlossen wurde, war der US-Dollar als neue Weltleitwährung bei allen Verhandlungspartnern hoch willkommen. Tatsache war, dass wegen des 2. Weltkriegs alle europäischen Staaten hoch verschuldet und praktisch sämtliche Goldreserven in die USA transferiert waren. Der Rest der Welt versank im Währungschaos.

Der US-Dollar avancierte zugleich zur einzigen stabilen Währung mit der höchsten Kaufkraft. Das sog. "Bretton Woods-System" wurde so konzipiert, dass der US-Dollar eine goldgedeckte Leitwährung war (Goldstandard), an der alle anderen Währungen in einem System fester Wechselkurse andockten und auf diese Weise sogar indirekt auch goldgedeckt waren. Es lagerten immerhin über 22.000 Tonnen Gold in den USA - ein mächtiger Goldschatz!

Durch die festen Wechselkurse waren die angeschlossenen Staaten gezwungen, ihre Währungen kursmäßig in einer festgelegten Bandbreite zum US-Dollar zu halten. Dadurch kam es dann bei den erfolgreichen Export-Nationen nach dem Krieg (durch deren Exporte in die USA wurden viele US-Dollars eingenommen) insbesondere in Deutschland zu erheblichen Devise-Reserven in US-Dollar.

Da die Notenbanken - hier insbesondere die Deutsche Bundesbank - wegen des Goldstandards damals das Recht hatte, ihre Dollarreserven bei der amerikanischen Notenbank (Fed) in Gold zu tauschen, kam es in Folge zu einem massiven Abfluss von Gold aus den Tresoren der Fed. Deutschland konnte auf diese Weise die zweitgrößten Goldreserven der Welt aufbauen, während die USA den Abfluss von fast 2/3 ihrer Goldreserven hinnehmen mussten. Als der französische Präsident Charles de Gaulle ein Kriegsschiff nach New York entsandte, um die französischen Dollarreserven in Gold zu tauschen und sie auf diese Weise nach Frankreich zu transportieren, beendete US-Präsident Richard Nixon am 15. August 1971 den Goldabfluss, indem er die Umtauschpflicht aufhob.

Heute, 40 Jahre danach muss die Welt - und damit auch der deutsche Sparer - die Konsequenzen für die Aufhebung des Goldstandards tragen. Während damals die USA gigantische Handels- und Zahlungsbilanzen sowie Haushaltsüberschüsse als weltweit größte Volkswirtschaft erreichten, geschieht heute das Gegenteil. Die USA leiden heute unter Defiziten. Das hat zu einer hohen Staatsverschuldung geführt, die nach der Lehmann-Pleite regelrecht explodierte. Die tatsächliche Verschuldung der USA (inkl. der offiziellen Staatsverschuldung von aktuell ca. USD 17.600 Mrd.) beträgt bei Einrechnung aller Verbindlichkeiten inkl. der Zahlungsverpflichtung aus dem Sozialsystem rund USD 65.000 Mrd. was in etwa dem Vierfachen des amerikanischen Bruttoinlandsproduktes (BIP) entspricht.

Inzwischen hat sich auch die Meinung der großen internationalen Notenbanken hinsichtlich des Ankaufs von US-Staatsanleihen geändert. Anstelle amerikanische Staatspapiere zu kaufen (was in der Vergangenheit die Regel war), investieren sie heute die Überschuss-Dollars in Gold, Aktien, Rohstoffe, Immobilienbeteiligungen sowie sonstiges Real-Vermögen (Real Assets).

Die amerikanische Staatsanleihen (US-Treasuries) werden dagegen kräftig verkauft und die US-Notenbank muss diese mit frisch gedruckten US-Dollarscheinen kaufen, um die Zinsen für den amerikanischen Staat im Keller zu halten (Quantitatives Easing). Das heißt im Klartext: Dass der Staatshaushalt nunmehr zu großen Teilen durch die Notenpresse finanziert wird. Dieser Weg ist in den USA- genau wie in Europa unumkehrbar! Die Zusage von Mario Dragi, wenn notwendig, in unbegrenztem Maße notleidende Euro-Staatsanleihen zu kaufen, schafft die Voraussetzung dafür. Auch diese Zusage ist nicht zurücknehmbar. Ähnliches geschieht zugleich auch in England und Japan in erheblichem Umfang.

Diese Einschätzung, wo wir derzeit mit "unserem" Weltwährungssystem stehen sollte Ihnen helfen, die zukünftige Geldwertentwicklung einzuschätzen. Die Zukunft ist somit mit großer Vorsicht zu genießen. Dazu gehört auch die Einschätzung der zukünftigen Zinsentwicklung, denn unter diesen Gesichtspunkten ist es verständlich, dass entgegen den Medien-Ankündigungen über steigende Zinsen, sich hier genau das Gegenteil vollzieht. Der Zins für eine 2-jährige Bundesanleihe liegt derzeit unter 0,01% p.a. und für 10-jährige Anleihen bei rund 1,30 % p.a. - das bedeutet ein garantiert negativer Realzins für Anleger.

Mehr zum Hintergrund des Weltwährungssystems in unserer nächsten Ausgabe. Hinsichtlich der mit dieser Entwicklung einhergehenden Konsequenzen für Ihre Geldrücklagen sollten Sie kurzfristig einen Termin mit uns vereinbaren.

Ergreifen Sie die gleichen Maßnahmen wie die weltweiten Notenbanken - "Realwert-geschützt" z.B. durch die ISF-Control-Strategien. Gegen größere Kursrückschläge werden diese eine interessante und relativ sichere Antwort sein. Aber auch Strategien wie "Schweizer Grundbesitz-Strategie opt", "ISF -FondsControl-Portfolio Investment Schweiz" und / oder "Private Equity Swiss" könnten interessante Bausteine darstellen.

"Viele deutsche Sparer werden weiteres
Vermögen verlieren!"


Das war kürzlich die Aussage des obersten Chefs der Deutschen Bank AG, Abshu Jain, in der BILD-Zeitung. Dies war nicht nur eine Warnung an die Sparkunden / Anleger im eigenen Haus, sondern generell an alle deutschen Sparer. Wörtlich: "Die Zinsen dürften auch in den kommenden Jahren gering bleiben. Damit die Deutschen nicht ihr Vermögen verlieren, müssten sie ihr Geld anders investieren…"

"Die Deutschen müssten ihre Anlage-Strategie ändern", fordert der Deutsche Bank-Chef zugleich. "Sie legen ihr Geld zu konservativ an. In vielen Fällen verlieren sie sogar ihr Vermögen, weil die Inflation die Zinsen mehr als auffrisst…." - so wird er in der BILD-Zeitung zitiert. Und weiter: "Sparer sollten auf die niedrigen Zinsen reagieren und ihr Geld anders anlegen…" !!!

Er bestätigt mit diesen Aussagen genau das, was Ihnen aus meinen Vorträgen und als Leser dieser Publikation gut bekannt sein sollte. Wir rechnen damit, dass die Leitzinsen kurzfristig auf 0% gesenkt werden. Die hier gemachte Aussage passt exakt zur internationalen Währungssituation - siehe Leitartikel dieser Ausgabe und sollte von Anlegern ernst genommen werden. Auch hier gilt für den Anleger, dass hinter Mittel- und Langfristanlagen reale Werte stehen sollten, damit die Geldentwertung in Form der "heimlichen Inflation" nicht greifen kann. Weitere Informationen finden Sie über den Internetauftritt unseres Partnerunternehmens GC-Finanz GmbH wie folgt:



"Portfolio 110 Garant" - Geduldige werden belohnt!

Oftmals sind Anleger ungeduldig und verderben sich dadurch manche Chance. Ein gutes Beispiel dafür ist das "Portfolio 110 Garant", das im September 2009 emittiert wurde und am 16. September 2014 ausläuft.

Es galt, möglichst bis zum Laufzeitende eine Kurssteigerung des EURO STOXX 50 relativ zum Emissionsniveau von +20% (oder mehr) zu erreichen. In diesem Fall erhält der Anleger garantiert einen Bonus von + 56% auf den Emissionskurs. Nun hat der Kurs (Rückzahlung in ca. 14 Wochen) seit Mitte 2012 fast um 100% zugelegt, nachdem er zuvor rund 2 ½ Jahre "gedümpelt" ist. Er hat für die verbleibende Laufzeit noch eine Chance von weiteren rund +20%, wobei der Referenzindex EURO STOXX 50 innerhalb dieser Zeit lediglich noch um 3,5% auf 3.355 Punkte steigen muss (aktuell: 3.241 Punkte), um den 56%-igen Bonus zu kassieren. Der Kurs der Anlage beträgt bei Diktat EUR 127,23 pro Anteil.

Steigt der EURO STOXX 50 also noch um diese 3,5%, so erhält der Anleger EUR 156,- im September 2014. Wir drücken den Anlegern die Daumen! Wir empfehlen allerdings keinen Neueinstieg für diesen kurzen Zeitraum (14 Wochen) - es wäre zu spekulativ, da nicht garantiert. Verkauft werden sollte die Anlage aber auf keinen Fall, um die Chance zu nutzen.




Gabriel fordert mehr Steuern vom Sparer

Die SPD drängt auf die Abschaffung der Abgeltungssteuer und will insofern die Privilegierung von Einkünften aus Wertpapierdepots und Zinsen beenden. Der Nordrhein-Westfälische Finanzminister, Dr. Norbert Walter-Borjans, meint durchaus eine Berechtigung dafür zu sehen, Einkünfte aus Wertpapierdepots sowie Zinsen mit ebenfalls bis zu 45% zu versteuern wie andere Einkünfte auch. Die Beibehaltung der Abgeltungssteuer wäre seiner Meinung nach "hochgradig ungerecht"!

Aufgrund interner Informationen aus dem Finanzministerium sind wir der Auffassung, dass Sie kurzfristig nicht damit rechnen müssen. Sie können sich also erst mal entspannt zurücklehnen. In ca. 3 bis 4 Jahren ist dies jedoch realistisch, zumindest muss dann mit einer Erhöhung der Abgeltungssteuer gerechnet werden.

Beachten Sie daher die zahlreichen Möglichkeiten, ganz legal ein Depot - weitestgehend oder komplett steuerfrei während der Anlagezeit - zu strukturieren. Das geht sowohl im Schweiz- als auch Deutschland-Depot. Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich, wir beantworten Ihre Fragen gerne.


Mit freundlichen Grüßen
Ihr Klaus Knüttgen


GC Finanz GmbH
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