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: : Schiffsfonds Ablieferung Zeitpunkt, zu dem die Werft das Schiff an die Reederei übergibt. AusschüttungAnteilige Verteilung liquider Mittel an die Anleger. Ausschüttungen für ein Wirtschaftsjahr erfolgen meistens im Folgejahr auf Basis eines Gesellschafterbeschlusses. In der Regel sieht der Gesellschaftsvertrag die Möglichkeit einer Vorabausschüttung im laufenden Geschäftsjahr vor. BallasttanksMit Wasser befüllte Tanks zur Stabilisierung des Schiffes, um je nach Beladung die gewichtmäßge Belastung auszugleichen. Barrels FässerMaßeinheit z.B. für Rohöl. 1 Barrel = 159 Liter. BauaufsichtVon der Reederei beauftragtes Personal, das die technisch einwandfreie, korrekte und termintreue Ausführung des Schiffsbaus auf der Werft überwacht. Befrachtervgl. Charterer BefrachtungskommissionVergütung für die Vermittlung der Charter in Höhe eines vereinbarten Prozentsatzes der Charterrate. Die Befrachtungskommission wird beim Abschluss eines Chartervertrages durch fremde Dritte (Makler) fällig. Der Reeder kann für seine Tätigkeit als Befrachter eine Befrachtungskommission erhalten. BereederungTechnische und kommerzielle Betreuung des Schiffes, z.B. Bemannung, Einkauf von Ersatzteilen, Organisation von Reparaturen, Abschluss von Versicherungen, Verproviantierung, Befrachtung (Organisation der Beschäftigung des Schiffes). Boston BeamerSchiffe, die den für die Ölwirtschaft wichtigen Hafen von Boston anlaufen können (max. Breite 90 Fuß = 28,4 m). BetriebskostenKosten, die während des laufenden Schiffsbetriebes anfallen, z.B. Kosten für Personal, Ausrüstung, Reparaturen, Schmieröl, Versicherungen, Besichtigungen. BugstrahlruderPropeller im Bug (Vorderteil) des Schiffes. Das Bugstrahlruder ermöglicht eine Querbewegung und das Drehen des Schiffes, zudem unterstützt es Manöver in engen Revieren wie z.B. Häfen. BulkerFrachtschiff mit Laderäumen für den Transport von trockenem Schüttgut wie z.B. Getreide. Charterer"Nutzer" ("Mieter") des Schiffes für eine bestimmte Zeit oder Reise. CharterrateMietzins für die Überlassung eines Schiffes. Die Charterrate wird i.d.R. pro Tag in US-Dollar gezahlt. ChartervertragVertrag zwischen dem Charterer und dem Eigentümer des Schiffes für die Zeit der Beschäftigung. Clean ProductsVerarbeitete und/oder gereinigte Produkte, wie z.B. Benzin, Chemikalien usw.. ContainerInternational standardisierter und registrierter Metallbehälter, z.B. Stück-, Flüssig-, Gefahrgut-, Kühlcontainer. Container werden seit 1956 im kommerziellen See- und Landtransport eingesetzt (vgl. TEU). Det Norske Veritas (DNV)Renommierte norwegische Klassifikationsgesellschaft. Dirty ProductsRoh- und Schweröle. DoppelhülleSchiffsrumpf mit doppelter Bordwand und Doppelboden. dwt Deadweightengl. Abkürzung für maximal zulässige Ladefähigkeit eines Schiffes in Tonnen. FeederschiffZubringerschiff, das für die Verteilung von Teilladungen eingesetzt wird. FEUForty-foot-Equivalent Unit. Standardcontainer mit einer Länge von 40 Fuß = ca. 12 Meter. HandysizeDie Größenklasse der sog. Handysize-Tanker liegt zwischen 10.000 dwt und 60.000 dwt. IMOInternational Maritime Organisation. Unterorganisation der UNO zur Erhöhung der maritimen Sicherheit und der Bündelung aller nationalen Anstrengungen in dieser Hinsicht. KlassifikationsgesellschaftTÜV für Schiffssicherheit, -konstruktion, -technik und Meerestechnik. Zudem Organ für die Zertifizierung nach international standardisierten Management- und Qualitätssystemen wie ISO-Normen. Klasse, GroßeTotalinspektion des Schiffes inkl. einer Trockendockuntersuchung. Findet im Fünfjahresrhythmus statt. Knoten, kn.Geschwindigkeitseinheit, gemessen in Seemeilen (nautischen Meilen) pro Sekunde. 1 Knoten = 1 Seemeile pro Stunde = 1,852 km/h. Loss of hireErlösausfall. In Zeitcharterverträgen wird die Unterbrechung der Zahlung des Charterentgeldes durch die Off-Hire Klausel geregelt. Sie sieht eine Einstellung der Zahlung durch den Charterer bei definierten Ereignisse wie Maschinenschaden vor, wenn das Schiff nicht einsatzbereit ist. Das Erlösausfallrisiko wird versichert. Major BulksTrockene Massengüter wie Eisenerze, Kohle und Getreide. MassengüterHomogene Ladung in großen Mengen, die unverpackt und zumeist als Schüttgut verladen wird. Minor BulksTrockene Massengüter wie Phosphate, Zement, Bauxit, Zucker, Soja, Kunstdünger und landwirtschaftliche Produkte. MPC, Multi Purpose CarrierMehrzweckfrachter, der im Gegensatz zu Spezialschiffen wie Fähren, Tanker sowie Container- und Kühlschiffe verschiedenartige Ladung gleichzeitig befördern kann, z.B. Container und Stückgüter. MSMotorschiff MTMotortankschiff NettocharterrateNettomietpreis für ein Schiff, nachdem von der Bruttocharterrate Vermittlungsprovisionen und Bereederungsgebühr abgezogen worden sind. Nettoraumzahl (NRZ)Die NRZ wird seit 1982 bei der Schiffsvermessung verwendet. Sie gibt die Verwendungsmöglichkeit eines Schiffes an, während die Bruttoraumzahl (BRZ) die Gesamtgröße des Schiffes definiert. Oil MajorDie großen Ölgesellschaften, z.B. BP, Exxon etc.. PanamaxKurzbezeichnung für Schiffe, die den Panamakanal befahren können (max 32,2 m breit, max. ca. 12 m tief). Phase-OutAussonderung von Alttonnage nach den Bestimmungen der IMO. Piston ServicesKolbendienste. Dienste mit kurzen Transportzeiten und hoher Frequenz zwischen Schlüsselmärkten. ProjektladungHeterogen zusammengesetzte Ladung während einer Fahrt, z.B. in Einzelteile zerlegte Fabrik. ReederSchiffseigner Round-the world DienstLiniendienst, der die Welt in einer Richtung (ost- oder westwärts) umfährt und so regelmäßig ein Hafennetz bedient. SchiffshypothekendarlehenBankdarlehen. Die Darlehensforderung der Bank ist durch Eintragung einer Schiffshypothek im Seeschiffsregister abgesichert. Secondary PortsZweitrangige Häfen. Außerhalb der Hauptrouten liegende Nebenhäfen, die oftmals einen geringen Tiefgang haben. See-SchiffsregisterÖffentliches, bei den Amtsgerichten geführtes Register, das über Rechtsverhältnisse an Schiffen Auskunft gibt. Self GearedSchiff verfügt über eigenes Ladegeschirr und ist damit unabhängig von landseitigen Entladungsmöglichkeiten. SOLAS-AbkommenSafety of Live at Sea-Convention. Internationale technische Vorschrift, die sicherheitsfördernde bauliche Maßnahmen und Ausrüstungsgegenstände zur Gewährleistung der Leckstabilität und allgemeinen Verbesserung der Schiffssicherheit vorschreibt. SpotrateCharterrate für Einzelreisen. StückgutÜberwiegend unverpackte Trockenladung, die weder im Container noch in sehr großen Mengen transportiert wird, z.B. Fahrzeuge, Maschinenteile etc.. SuezmaxKurzbezeichnung für Schiffe, die den Suezkanal zwischen Mittelmeer und Rotem Meer befahren können (max. ca. 70 m breit, max 17 m tief). TankdeckeSchiffsboden, unter dem sich die Ballasttanks und zum Teil auch die Treibstofftanks befinden. TankerFrachtschiff mit speziellen Laderäumen für den Transport flüssiger Ladung. TEUTwenty-foot Equivalent Unit. Standardcontainer mit einer Länge von etwa 6 Meter (20 Fuß). tdwTons deadweight. Tragfähigkeit des Schiffes in Tonnen. TimecharterZeitcharter TonnageBegriff aus der Schiffsvermessung. Dient zum Zwecke der Gebührenerhebung und als Maß für die Ermittlung des nutzbringenden Raumes in Bezug auf seine Aufnahmefähigkeit an Gewicht und Volumen der zu transportierenden Ladung. TonnagesteuerSeit dem 1.1.99 haben gemäß § 5a EStG Schifffahrtsgesellschaften die Möglichkeit, eine pauschalierte Gewinnermittlung in Abhängigkeit der im internationalen Schiffsverkehr eingesetzten Tonnage vorzunehmen. Diese Gewinnermittlungsmethode wird als "Tonnagesteuer" bezeichnet. Für den Wechsel zur pauschalierten Gewinnermittlung sind u.a. erforderlich: Geschäftsführung der Gesellschaft im Inland; Bereederung des Schiffes im Inland; Schiff muss im Wirtschaftsjahr überwiegend in einem deutschen Schiffsregister eingetragen sein. Die Gesellschaft ist an die Gewinnermittlungsart 10 Jahre gebunden. TransshipmentIndirekter Transport von A nach B mit Umladung in einem dritten Hafen. TweendeckZwischendeck. Deck im Laderaum zwischen dem obersten Wasserdeck und dem Schiffsboden z.T. höhenverstellbar. UmschlagBe- und Entladen von Ladung im Hafen oder auf See. UnterschiedsbetragIm Jahr des Wechsels zur Tonnagesteuer sind der Unterschiedsbetrag zwischen Buch- und Teilwert des Schiffes sowie sonstige im Betriebsvermögen der Beteiligungsgesellschaft vorhandene stille Reserven festzustellen, die bei der Veräußerung des Schiffes oder im Falle einer Rücknahme der Option zur Tonnagesteuer nach Ablauf der zehnjährigen Bindungsfrist unabhängig vom tatsächlich erzielten Veräußerungsgewinn zu versteuern sind. VeräußerungserlösErlös bei Verkauf des Schiffes. Vom Erlös sind neben dem Restbuchwert eventuell Maklerprovisionen oder sonstige Vergütungen und Nebenkosten abzuziehen, die den Veräußerungsgewinn schmälern. VertragsreederUnternehmen, welches von der Beteiligungsgesellschaft mit der Bereederung des Schiffes beauftragt wird. Der Vertragsreeder ist für die technische und kommerzielle Betreuung des Schiffes verantwortlich. ZellgerüsteFür den Containertransport installierte Stahlvorrichtungen zur sicheren Stauung der Container. |
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