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: : Offene Fonds Abgeld Preisnachlass auf den Nennwert eines Wertpapieres, auch "Disagio" genannt. Das Abgeld wird i.d.R. in Prozent des Nennwertes des Werpapieres angegeben. Abgezinstes WertpapierWertpapier, bei dem die gesamten Zinsen über die vorgesehene Laufzeit im Voraus vom Preis abgezogen ("abgezinst") wurden. -Der Vorteil abgezinster Wertpapiere ist oft steuerlich begründet. AktieWertpapier, das an der Börse gehandelt wird und dem Aktionär sein Anteilsrecht am Grundkapital einer Aktiengesellschaft bescheinigt. Aktien sind i.d.R. frei handelbar. Der Mindestnennbetrag einer Aktie beläuft sich auf 5 DM. Höhere Nennbeträge müssen auf volle hundert DM lauten. Man unterscheidet: a) Inhaberaktien b) Namensaktien c) Vinkulierte Namensaktien d) Stammaktien e) Vorzugsaktien AktienbuchZusammenstellung der Eigentümer von Namensaktien sowie bestimmten persönlichen Daten in Buchform. Die Führung von Aktienbüchern ist gesetzlich vorgeschrieben. AktienemissionErstausgabe von Aktien, entweder im Rahmen der Gründung einer Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) oder Aktiengesellschaft (AG) oder aufgrund einer Kapitalerhöhung. AktienfondsInvestmentfonds, die ihr Vermögen ausschließlich oder hauptsächlich in Aktien anlegen. Darüber hinaus erlauben die Anlagegrundsätze oftmals, dass auch Wandelschuldverschreibungen, Optionsanleihen, Optionsscheine und/oder festverzinsliche Wertpapiere beigemischt werden können. AktiengesellschaftUnternehmensform, die nach den Bestimmungen des Aktiengesetzes (AktG) gegründet und geführt wird und zu den Kapitalgesellschaften gehört. Dazu findet sich eine Anzahl Aktionäre zusammen, die bei der Gründung ein Mindestgrundkapital von 50.000 EURO einbringen müssen. Die Haftung für Verbindlichkeiten ist auf die Höhe des Gesellschaftsvermögens begrenzt. Organe der Aktiengesellschaft sind der Aufsichtsrat, der Vorstand und die Hauptversammlung der Aktionäre. Abkürzung: AG. Siehe auch GmbH und Personengesellschaften. Viele "große" Versicherungsgesellschaften haben die Rechtsform einer AG. Siehe auch VVaG -Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. AktienkursPreis, zu welchem eine Aktie am Markt gehandelt wird. Der Aktienkurs wird laufend neu ermittelt ("aktualisiert"). AktienoptionRecht zum möglichen Erwerb ("Option") einer bestimmten Anzahl von Aktien. In der Praxis finden sich Aktienoptionen am Häufigsten bei Optionsanleihen (auch als "Wandelanleihen" bezeichnet). AkzeptBezeichnung für einen Wechsel, der angenommen ("akzeptiert") wurde. ArbitrageAusnutzung von Preisungleichgewichten für denselben Gegenstand oder ähnliche Gegenstände zum selben Zeitpunkt an verschiedenen Finanzplätzen. So kann der über schnellste Informationsmittel verfügende Börsianer gelegentlich dieselbe Aktie an der Börse X günstiger erwerben, als er sie zum selben Zeitpunkt an der Börse Y verkaufen kann. Ähnliche Möglichkeiten ergeben sich gelegentlich im Zusammenhang mit dem Erwerb von Anleihen unterschiedlicher Laufzeiten, Optionen sowie Options- und Wandlungsanleihen und Devisen. BenchmarkVergleichsgröße, anhand derer der Erfolg eines Portfoliomanagers gemessen wird. Dies können bei Aktienanlagen beispielsweise Indizes sein. Ein erfolgreicher Manager erwirtschaftet eine Rendite, die oberhalb seiner Benchmark liegt. So ist unter erfolgreichem Management auch eine Rendite von –10% zu sehen, wenn die Benchmark eine Entwicklung von – 12% aufweist. Eine Entwicklung von + 20% ist dann als wenig erfolgreich einzustufen, wenn die zugrunde gelegte Benchmark eine Entwicklung von +25% erzielt hat. BondAmerikanisch für "Anleihe". Bridge-FinancingÜberbrückungsfinanzierung im Vorfeld eines terminierten Börsenganges. Das aufgenommene Kapital wird aus den Einnahmen des Börsenganges zurückgeführt. BuyoutÜbernahme eines Unternehmens oder von Unternehmensteilen durch käuflichen Erwerb. CallEnglisch für "Ruf". Recht (aber keine Pflicht!) des Inhabers, bei einem Termingeschäft innerhalb eines vereinbarten Zeitraumes ein bestimmtes Handelsgut (z. B. Aktien, Rohstoffe) zu erwerben. Für dieses Recht zahlt der Käufer des Calls eine gesonderte Prämie. Siehe auch Put. Tipp: Aufgrund ihres sehr hohen Risikopotentials sind Termingeschäfte nur für außerordentlich erfahrene Anleger geeignet. DerivateFinanzinstrumente, deren eigener Wert vom Kurs anderer Finanztitel abhängt. Sie können an Aktien, Anleihen, Währungen oder auch an Rohstoffe gekoppelt sein. Zu unterscheiden sind Optionen und Futures. Dread-Disease-VersicherungEnglisch für "Schwere Krankheit". Sammelbezeichnung für Lebensversicherungsverträge, bei der die vereinbarte Versicherungssumme bereits vor Vertragsablauf ausgezahlt wird, wenn bestimmte schwere Krankheiten eintreten. Auf dem deutschen Versicherungsmarkt werden Dread-Disease-Verträge vor allem von britischen Versicherern angeboten. Tipp: Schließen Sie eine solche Police nicht an Stelle einer Berufsunfähigkeitsversicherung ab. Es lockt zwar ein günstiger Preis, dafür bleiben die meisten Ursachen der Berufsunfähigkeit unversichert. Die Dread-Disease-Versicherung taugt daher eher als zusätzliche Absicherung. Emerging MarketsEmerging Markets, zu deutsch aufkommende oder auch entstehende Märkte, ist die Bezeichnung für Wertpapiermärkte in Schwellenländern. Als Emerging Markets gelten insbesondere die Märkte in Lateinamerika, Südostasien und Osteuropa. EmissionLateinisch für "Ausgabe". Bezeichnung für die Erstausgabe von börsenfähigen Wertpapieren. Der Herausgeber der Emission ist der "Emittent" wie z. B. eine Aktiengesellschaft oder eine öffentlich-rechtliche Körperschaft. Siehe auch Emmissionskurs. EmissionskursAusgabekurs, zu welchem ein neu ausgegebenes Wertpapier den Kapitalanlegern zur Zeichnung angeboten wird. Dieser Ausgabekurs kann von dem Nennwert des Wertpapieres abweichen. FestgeldGebräuchliche Bezeichnung für Geld, welches einem Geldinstitut für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung gestellt wird. Festverzinsliche WertpapiereBörsentechnischer Begriff, der Wertpapiere mit festem Zinssatz bezeichnet. Ein typisches Beispiel sind Anleihen (Schuldverschreibungen). FiborAbkürzung für "Frankfurt-Interbank-Offered-Rate". Zinssatz, der täglich als Durchschnitt aus den Zinssätzen errechnet wird, die von zwölf ausgewählten Kreditinstituten der BRD für kurzfristige Ausleihungen an andere Banken erhoben werden. Der Fibor-Zinssatz hat im Wirtschaftsleben bei der Gestaltung von Verträgen eine große Bedeutung. FutureBeidseitig bindender Vertrag, bei dem bei Abschluss Vertragsgegenstand und Preis festgelegt werden. Die tatsächliche Erfüllung (Lieferung und Bezahlung) erfolgt erst zu einem späteren Zeitpunkt. Da nur ein Teil des tatsächlichen Wertes eingangs als Sicherheit zu hinterlegen ist, kann mittels Futures eine Anlage getätigt werden, deren Umfang die tatsächlich zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel um ein Mehrfaches übersteigt. FuturesSammelbezeichnung für spezifische Termingeschäftekontrakte. Hierzu zählen Zinsterminkontrakte und Zinsfutures als Termingeschäfte auf verzinsliche Positionen, Currency Futures (Devisenterminkontrakte) und Stock Index Futures (Aktienindex-Terminkontrakte). Growth FundWachstumsfonds, d. h. ein Investmentfonds, der in erster Linie auf langfristiges Kapitalwachstum ausgerichtet ist. Fonds, dessen Portefeuille Werte enthält, die in erster Linie auf ein langfristiges Kapitalwachstum ausgerichtet sind. Growth and Income FundFonds dessen Portefeuille Werte enthält, die gleichzeitig auf ein langfristiges Kapitalwachstum und hohe Erträge ausgerichtet sind. Hedge-FundsAnlageeinstrument, das auf eine marktunabhängige Renditeentwicklung abzielt. Dieses Ziel wird mit dem Einsatz verschiedenster Finanzinstrumente inklusive Derivaten, Leerverkäufen und Fremdfinanzierungen verfolgt. Der Manager des Fundsvermögens investiert in der Regel zu identischen Konditionen wie die restlichen Anleger und wird weitestgehend gewinnabhängig entlohnt. InvestmentfondsInvestmentfonds, die Aktien oder Rentenpapiere oder beides beinhalten. Kurs-Gewinn-VerhältnisVerhältniszahl, die etwas über die Preiswürdigkeit einer Aktie aussagen soll. LeerverkäufeVerkauf eines Wirtschaftsgutes, welches man erst zu einem späteren Zeitpunkt erwirbt. Ziel eines Leerverkaufes ist es, das (leer)verkaufte WIrtschaftsgut zu einem späteren Zeitpunkt wieder zurückzukaufen. Marktteilnehmer nehmen Leerverkäufe nur dann vor, wenn ihnen das Wirtschaftsgut als zu teuer erscheint und sie mit einem Kursrückgang rechnen. LiborAbkürzung für "London-Interbank-Offered-Rate". Der Libor-Zinssatz spielt bei allen internationalen Kreditgeschäften eine große Rolle. OptionEine Option beinhaltet für den Käufer das Recht, ein Finanzinstrument während oder nach einer festgelegten Frist zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. OptionenEs gibt verschiedene Optionen: - Kaufoption (Call): Eine Option, die dem Optionskäufer das Recht, nicht aber die Verpflichtung gibt, eine Aktie während des festgelegten Zeitraumes zum fixierten Ausübungspreis zu kaufen. - Verkaufsoption (Put): Eine Option, die dem Optionskäufer das Recht, nicht aber die Verpflichtung gibt, eine Aktie während des festgelegten Zeitraumes zum fixierten Ausübungspreis zu verkaufen. - Long:Der Käufer einer Option ist "long" und kann - muss aber nicht - die daraus entstehenden Kaufrechte ausüben. - Short: Der Verkäufer einer Option ist "short". Er hat dem Käufer das Wahlrecht gegeben, die Aktie zum Ausübungspreis an ihn zu verkaufen (Put) oder von ihm zu erwerben (Call). - Stillhalter: Der Stillhalter ist die Gegenpartei des Optionskäufers, der sich zur Lieferung (Call) oder zur Abnahme (Put) verpflichtet und dafür die Optionsprämie erhält. - Ausübungspreis (Basispreis): Zum Ausübungspreis kann der Inhaber der Kaufoption die Aktie kaufen, der Inhaber der Verkaufsoption die Aktie verkaufen. - Optionsprämie (Optionspreis): Die Optionsprämie ist der Geldbetrag, den der Käufer dem Stillhalter für das Optionsrecht zahlt. Zu den Optionsrechten: (1) Recht zur Ausübung einer Option im Optionsgeschäft; (2) Das einer Optionsanleihe anhaltende Recht auf Bezug von Aktien einer AG (Warrant); kann mit der Anleihe verbunden werden oder als eigenständiges Recht gehandelt werden. PerformanceDie Performance misst die Wertentwicklung eines Investments oder eines Portfolios. Meist wird zum Vergleich eine so genannte Benchmark als Referenz genommen, um die Performance im Vergleich zum Gesamtmarkt oder zu den Branchen darzustellen. Die Performance wird in Prozent ermittelt. Private Equity(Eigen-)Kapital, welches nicht über formell organisierte und öffentlich zugängliche Märkte wie Aktienmärkte bereitgestellt wird. Neben Kapital stellt der Investor auch Managementwissen zur Verfügung. Er kann sogar ins operative Tagesgeschäft eingebunden sein. Public EquityEigenkapital, welches die Anleger den Unternehmen in Form von Aktienzeichnungen bei einer Börsenplatzierung zur Verfügung stellen. StandardabweichungStatistischer Begriff, der die Breite der Streuung einer Zahlenmenge um ihren Mittelwert beschreibt. In der Finanzmathematik wird die Standardabweichung von historischen Renditen als Maß für das Risiko einer Anlage benutzt. Termingeschäft
Bezeichnung für bestimmte Börsengeschäfte, bei denen die vertraglichen Vereinbarungen erst zu einem späteren Zeitpunkt (zum "Termin"), aber zu einem bereits bei Vertragsabschluss vereinbarten Kurs getätigt werden. Griechisch für "schatzbildend". Anlagestrategie, bei der erzielte Gewinne und Zinsen sofort wieder angelegt werden und dadurch einen Zinseszinseffekt bewirken. ZerobondsAnleihen ohne Zinsanspruch. Die Verzinsung kommt durch den Unterschied zwischen Erwerbs- und Einlösungspreis zu Stande. |
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